Wino (tsutsumi) wrote,
Wino
tsutsumi

Und schon wieder ein Jahr rum..

Wir kennen das ja, Wino schreibt ein Mal im Jahr in ihr Livejournal, damit es nicht ganz stirbt. Außerdem gefällt mir diese Tradition einfach zunehmend, also mal sehen, ob ich das in zehn Jahren auch noch mache.

Ich kann nur Past!Me von letztem Jahr wiederholen: Dieses Jahr war merkwürdig.
Die erste Hälfte war ich mental ziemlich gut drauf. Vielleicht, weil ich viele Dinge angefangen habe. Juli bis Dezember wiederum hatten das Gefühl eines Sinkfluges. Ich könnte auch genau sagen, wieso, aber das würde den Rahmen sprengen.

Also, was habe ich so getrieben?
Gefühlt habe ich seit Juni entweder nur gearbeitet, geschrieben oder Breath of the Wild gespielt.
Joah. Gibt Schlimmeres.

Dazwischen musste ich mich ja unbedingt verknallen – ein Schlamassel, aus dem ich noch immer nicht so richtig raus bin, denn wir wissen ja: Wenn ich Idiotin falle, falle ich sehr tief.

Derzeit gebe ich mich aber damit zufrieden, abwechselnd ein bisschen in einen Typen mit Hobbitnamen (nicht ernsthaft), in Link (schon ernsthafter) und sämtliche meiner Freundinnen (ziemlich sehr ernsthaft) verliebt zu sein. Die enttäuschen mich nämlich nicht <3


Gelesene Bücher:

30 Stück und damit habe ich auch meine Goodreads-Challenge wieder geschafft!

Meine Lieblinge:

„Kurt“ von Sarah Fucking Kuttner (auf deren Lesung ich auch war und die großartig ist)

„Die Hochhausspringerin“ von Julia Von Lucadou

„It Devours“ von Joseph Fink (aus dem „Welcome to Nightvale“-Universum)

„The Psychology of Time Travel“ von Kate Mascarenhas

Und zu guter letzt noch schnell mit reingequetscht hat sich „Loki. Where Mischief lies.“ von Mackenzi Lee.

Gerade das vorletzte kann ich uneingeschränkt empfehlen. Zeitreisen mit riesengroßem Worldbuilding drumherum, wie ich es noch nie gesehen/gelesen habe, fast nur weibliche Figuren, die nicht durch die Bank weiß und hetero sind und dazu eine recht verworrene, aber geile Geschichte.

Das Loki-Buch kann ich auch empfehlen, aber halt eher Marvel-Fans. Man kann es zwar auch ohne die Kenntnisse dazu lesen, aber viele der Anspielungen und Eastereggs gehen dann wahrscheinlich verloren.



Geschriebenes und Fandom:

Mit meinem Word Count komme ich dieses Jahr nicht an den vom letzten ran, aber mit knapp 148k Wörtern war ich auch nicht faul.

Ich habe mich Anfang des Jahres mit einer Fanfiction herumgeschlagen, die mir komplett aus dem Ruder gelaufen war, die ich aber um jeden Preis beenden wollte.

Dann habe ich mich nach „Endgame“ auf meine dahingammelnde StrangeFrost-Fic geworfen und die in einem Rutsch beendet.

Außerdem war ich die einzige Teilnehmerin des diesjährigen deutschen Bigbangs. War sehr sabishii, obwohl ich das erste Mal seit Jahren einen Betaleser hatte. Ich vermute, das Zeitalter der Bigbang-Fanfics ist einfach vorbei.

Nanowrimo habe ich dieses Jahr ausgelassen, einfach, weil ich geschafft war.
Vermutlich gehört das zum Älterwerden dazu. Vielleicht bin ich aber auch aus dem Konzept Nano rausgewachsen, weil ich manchmal eben Pausen brauche um innerlich an einer Geschichte herumzubasteln, bevor ich sie weiterschreibe. Langsamer Schreiben ist weniger stressig als jeden Tag 1667 Wörter ins Dokument werfen und sich hinterher ärgern, was man alles editieren müsste.


Was Fandom angeht....
Da ist nach wie vor nicht viel los. Nach „Endgame“ habe ich mich etwas bei den Avengers herumgetrieben, bin aber nicht lange geblieben. Ich hocke nach wie vor mit einem einzigen Fandom Friend bei den Youtubern herum und fühle mich da erstaunlich wohl.




Sonstige Highlights:

Ich habe sie dieses Jahr alle gesehen und gehört!

Fewjar im März (Gott, war das schön. Ich wollte weinen, so schön war es!),
CSD hier in Frankfurt im Juli,
Sarah Kuttners Lesung im September,
Die Live-Show des Lästerschwestern-Podcasts im Oktober
und Tell You What Now im November.

Dazwischen zwei Berlin-Aufenthalte inklusive Sommerurlaub, der kein richtiger war, weil Notfall in der Familie, eine Messe im Mai und Besuch im Juli <3

Wow... war ich aktiv.

Kein Wunder, dass ich so kaputt bin.

Aber das ist okay, weil ich den Rest meiner Freizeit wie schon erwähnt in Hyrule verbracht habe.
Es wird wahrscheinlich langsam Zeit, dass ich von da endlich wieder zurückkehre. Zumindest für eine Weile.


Nächstes Jahr:

Für Januar habe ich mir vorgenommen, beim Veganuar mitzumachen, sprich: Januar über vegan essen.

Ich wollte das schon länger mal versuchen, habe es aber stets vor mir hergeschoben. Offenbar brauche ich ja immer irgendwie einen Anlass, hmpf.

Ansonsten bin ich frei von Vorsätzen und das ist auch mal ganz schön.


Rutscht alle gut rein <3
See you on the other side.
Tags: fuck yeah!, realm of the drama queen, schreiben
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